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Gaisalpsee


Es gibt zwei Gaisalpseen, den Unteren und den Oberen. Ist nur vom Gaisalpsee die Rede, dann ist der Untere gemeint.

Los geht es von Reichenbach bei Fischen (900 m über Meereshöhe). Von dort erreicht man in einer halben bis ganzen Stunde die Wirtschaften Gaisalpe und Untere Richteralpe, die auf etwa 1130 m liegen. Der recht steile Weg dorthin führt entweder durch einen Tobel oder über eine für Autos ohne Genehmigung gesperrte Teerstraße. Der Tobelweg ist auf jeden Fall schöner, allerdings ist hier (wie auch für den weiteren Weg) gutes Schuhwerk und Trittsicherheit unbedingt erforderlich. Auch bei trockenem Wetter kann der Tobelweg sehr matschig sein.

Unterer Gaisalpsee
Unterer Gaisalpsee, links geht es hinauf aufs Rubihorn.

Von den beiden Alpen aus erreicht man in etwa einer Stunde den wunderschönen Unteren Gaisalpsee (1510 m) mit seinem Wasserfall direkt am Abfluss. Der Weg dorthin ist allerdings nicht ganz harmlos, einige Stellen sind mit Drahtseilen gesichert und der Gaisalpbach muss mehrmals durchwatet werden. Im Gaisalpsee kann man im Sommer schwimmen, wenn man nicht sonderlich verfroren ist. Um den See herum führt ein Rundwanderweg.

Der Weg zum Oberen Gaisalpsee (1770 m) ist nicht ausgeschildert, man geht hier wiederum etwa eine Stunde in Richtung Nebelhornbahn (Station Höfatsblick). Dieser Weg ist leichter als der zum Unteren Gaisalpsee. Der Obere Gaisalpsee ist wesentlich kleiner und nicht zum Baden geeignet. Einige Wanderer gehen vom Unteren Gaisalpsee weiter auf das Rubihorn, für welches man aber alpine Erfahrung und Schwindelfreiheit benötigt.

Unterer Gaisalpsee
Oberer Gaisalpsee.

Von Oberen Gaisalpsee aus kann man noch weiter gehen bis auf das Nebelhorn, was allerdings sehr anstrengend ist, oder man kehrt wieder auf gleichem Weg zurück. Auf dem Rückweg empfiehlt sich die Einkehr in einer der Alpen.

Stand 2010


Alle Angaben ohne Gewähr.

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