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FunkenfeuerAm Abend des ersten Sonntags nach Fasching, in der Fastenzeit, erleuchten auf vielen Hügeln im Allgäu große Feuer. Die sogenannten "Funken". Sie werden aus Holzbalken, Reisig, altem, dürrem Holz, Stroh, Heu, Christbäumen und anderen brennbaren Material aufgeschichtet. Die Formen reichen von rund, eckig oder lose zusammen geworfen mit Höhen von kleinen zwei Metern bis großen 20 Metern. In der Mitte wird an einer Stange die selbstgenähte, oder aus Stroh gebastelte "Funkenhex" aufgehängt. Sollte der Funken schon am Samstag davor fertig sein, wird über Nacht eine "Funkenwache" aufgestellt, damit der dorfeigene Funken nicht vorzeitig von anderen angezündet wird. Am Funkensonntag ziehen die Dorfbewohner und Zuschauer dann bei Dämmerung, mit oder ohne Fackeln zum Funken. Wenn sich alle versammelt haben und es richtig dunkel ist, kommt der große Augenblick. Der Funken wird entzündet. Höhenpunkt ist, wenn die Hexe zu brennen beginnt und in den Flammen aufgeht. Wenn der Funken nicht richtig brennt, in riesigen Flammen aufgeht und die Hexe nicht richtig verbrennt, wurde das früher als schlechtes Omen betrachtet. Früher galt es mit dem Funkenfeuer den Winter zu vertreiben und böse Geister abzuwehren. Heute ist es meist ein geselliger Anlass um zusammen zu kommen und gemeinsam Glühwein und die heißbegehrten "Funken-Kiechla" oder "Ausgzogne" zu genießen. Diese dürfen einfach niemals fehlen. Hier ein Rezept für Funkenküchle. Stand 2007 |
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