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Funkenfeuer


Funken

Am Abend des ersten Sonntags (manchmal auch schon am Samstag) nach Fasching, in der Fastenzeit, leuchten auf vielen Hügeln im Allgäu große Feuer, die Funken.

Sie werden aus Holzbalken, Reisig, altem, dürrem Holz, Stroh, Heu, Christbäumen und anderen brennbaren Material aufgeschichtet. Die Formen reichen von rund, eckig oder lose zusammen geworfen mit Höhen von zwei bis zu zwanzig Metern. In der Mitte wird an einer Stange die selbstgenähte oder aus Stroh gebastelte Funkenhexe aufgehängt, die oft mit etwas Schießpulver gefüllt ist. Sollte der Funken schon am Tage vorher fertig sein, wird über Nacht eine Funkenwache aufgestellt, damit der dorfeigene Funken nicht vorzeitig von anderen angezündet wird.

Am Funkensonntag ziehen die Dorfbewohner und Zuschauer dann bei Dämmerung, mit und ohne Fackeln zum Funken. Wenn sich alle versammelt haben und es richtig dunkel ist (meist um 19 Uhr), wird der Funken entzündet. Höhenpunkt ist, wenn die Hexe zu brennen beginnt und in den Flammen aufgeht. Wenn der Funken nicht richtig brennt oder die Hexe nicht richtig verbrennt, wurde das früher als schlechtes Omen betrachtet.

Ursprung des Brauchs war wohl bei den Alemannen, mit dem Funkenfeuer den Winter zu vertreiben und böse Geister abzuwehren. Heute ist es ein geselliges Fest mit Glühwein und Funkenküchle.

Funkenfeuer
Funkenfeuer

Hier ein Rezept für Funkenküchle bzw. Auszogene.

Stand 2017

Funken um 1890
Funkenfeuer um 1890, gezeichnet von E. Felle. Aus "Sagen, Gebräuche & Sprichwörter des Allgäus II" von Dr. Karl Reiser. Jos. Kösel'sche Buchhandlung, 1894, Seite 95.


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