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Stillachtal     Karte →

Gebiet: Zentraler Hauptkamm (östlich, südlich), Südöstliche Walsertaler Berge (westlich)
Dauer gesamt: 1 - 2 h
Höhenmeter: 150 - 200
Schwierigkeit: leicht
Karte Stillachtal

Stillachtal vom Söllereck gesehen
Das Stillachtal vom Söllereck gesehen.

Das Stillachtal bzw. Birgsautal erstreckt sich südlich von Oberstdorf vom Freibergsee bis unterhalb der Mädelegabel über knapp 10 Kilometer, parallel zum östlicheren Trettachtal. Es liegt zwischen Himmelschrofenzug und Fellhorn. Am Eingang des Tals liegt die Heini-Klopfer-Schanze. Durch das Tal führt eine schmale Straße, teils geteert, teils geschottert, und einfache, sogar kinderwagenfreundliche, Wanderwege. Die Straße ist nur bis zum Parkplatz der Fellhornbahn bei dem Weiler Faistenoy öffentlich befahrbar, für den weiteren Weg mit dem Auto bedarf es einer Sondergenehmigung. Ein Bus fährt von Oberstdorf bis Birgsau-Eschbach, etwa 2,5 Kilometer tiefer im Tal. Zu Fuß ist Birgsau von Faistenoy aus in 30 Minuten zu erreichen, der Weg ist eben.

Birgsau
Birgsau von Süden, dahinter der Himmelschrofenzug. Die steil abfallende linke Schulter heißt Schrofensatz.     Karte →

Birgsauer Hof
Hotel Birgsauer Hof.     Karte →

Birgsau ist die größte Siedlung im Tal mit knapp einem Dutzend Häusern, darunter dem Hotel Birgsauer Hof (das südlichste Deutschlands) und dem Landhaus Adler. Auf dem Weg dorthin gibt es noch Einkehrmöglichkeiten in Faistenoy und dem ebenfalls winzigen Anatsstein, etwas dahinter in der Alpe Eschbach mit eigener Sennerei.

Alpe Eschbach
Die Alpe Eschbach, dahinter Griesgundkopf und Schartenkopf.     Karte →

Kurz hinter Birgsau-Eschbach geht der Weg nach rechts ab ins Rappenalptal und zum Haldenwanger Eck, nach links leicht bergauf oberhalb des namensgebenden Baches Stillach nach Einödsbach. 150 Höhenmeter sind auf dem 2 Kilometer langem Weg durch den Wald zu überwinden, bis man in etwa einer halben Stunde die südlichste Siedlung Deutschlands erreicht hat. Einödsbach besteht aus einer Gastwirtschaft mit Spielplatz und drei Bauernhäusern.

Stillachtal
Das Stillachtal vom Weg nach Einödsbach aus, die Häuser gehören zu Birgsau.

Einödsbach
Einödsbach, dahinter der Linkerskopf, nach links geht es ins Bacherloch.     Karte →

Berggasthof Einödsbach
Berggasthof Einödsbach, dahinter der Alpkopf.

Eine Wanderung bis dorthin ist ein schöner, einfacher Spaziergang, der für jede Altersgruppe geeignet ist. Ab da werden die Wege dann anspruchsvoller, von Einödsbach erreichbare Ziele sind z.B. Petersalpe, Enzianhütte, Rappenseehütte, Waltenberger Haus und die Mädelegabel. Es lohnt sich, noch ein paar hundert Meter nach links weiter in das Bacherloch zu gehen, wo sich ein tolles Panorama der gewaltigen Berge um die Mädelegabel bietet.

Einödsbach und Mädelegabel
Von Einödsbach in Richtung Bacherloch, darüber die Mädelegabel.

Bacherloch
Bacherloch: links ein Hang des Einödsberges, dann eine kleinere Felszacke (Vordere Trettachspitze), darauf folgend das Allgäuer Dreigestirn: Trettachspitze, Mädelegabel, Hochfrottspitze. Die beiden folgenden Felszacken sind der Östliche und der Westliche Berg der Guten Hoffnung, dann folgt der Bockkarkopf und ganz rechts ein Hang des Habaums. Darunter plätschert der Bacherlochbach.     Karte →

Auf dem Weg hinter in das Stillachtal nähert man sich einer grünen Pyramide. Dies ist der Linkerskopf, mit 2459 Metern der höchste der allgäuer Grasberge und einer der botanisch vielfältigsten Berge der Alpen. Auf diesen führt kein markierter Weg.

Linkerskopf
Der Linkerskopf von Eschbach aus.     Karte →
Der kleinere, bewaldete Grasberg davor ist der Habaum. Die kleine Felsspitze links am Horizont heißt Eule und ist der Überrest des 1962 bei einem Sturm zerstörten Wilden Männles.

Externe Links: Birgsauer Hof, Alpe Eschbach, Gasthof Einödsbach

Stand 2013

Birgsau vor 1907
Birgsau, Wildes Männle und Linkerskopf um 1900. Foto aus "Die Allgäuer Alpen" von Max Förderreuther, Jos. Kösel'sche Buchhandlung, 1907, Seite 221.

Wildes Männle vor 1907
Das damals ca. 30 Meter hohe Wilde Männle (von der anderen Seite).     Karte →
Foto von M. Rauch aus "Die Allgäuer Alpen" von Max Förderreuther, Jos. Kösel'sche Buchhandlung, 1907, Seite 12.


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