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Grünten     Karte →


Gebiet: Östliche Allgäuer Voralpen
Dauer gesamt: 4 - 5 h
Höhenmeter: 600 - 800
Schwierigkeit: leicht - mittel
Karte Grünten

Für die Grüntenlifte im Winter siehe Skigebiet Grüntenlifte, für die dortigen Hütten siehe Hütten am Grünten.

Grünten und Rettenberg
Der Grünten hinter dem Ort Rettenberg, gesehen vom Rottachberg.

Der 1738 Meter hohe Grünten wird der Wächter des Allgäus genannt, da er sich mit seiner Breite von über fünf Kilometern quer durchs Oberallgäu von Kranzegg bis Burgberg zieht. Seinen markanten Umriss mit dem Funkturm oben drauf hat man immer vor der Nase, wenn man vom nördlichen Oberallgäu oder dem Unterallgäu aus nach Süden schaut. Es ist der erste richtige Berg, der sich von dort aus gesehen aus den Allgäuer Alpen erhebt, hinter seinem kleineren Vorberg, dem Rottachberg. Der Grünten ist sehr gut erschlossen und über mehrere Routen begehbar, eine schwierige geht über das Burgberger Hörnle, die anderen Wege sind leichter.

Grünten und Burgberger Hörnle
Der Grünten von Südwest gesehen. Der linke Zacken ist das Burgberger Hörnle, darunter der Ort Burgberg.

Grünten Südseite
Südseite des Grünten vom Sonnenkopf aus.

Über die Südseite: Von Burgberg aus führt eine steile, befahrbare Straße zu Alpe Weiherle und Alpenblick. Der vielleicht schönste Weg geht vom Alpenblick (1000 m) über die Alpe Obere Schwande. Dieser ist sehr sonnig, man braucht gute zwei Stunden zum Gipfel. Es geht viel über Fels und Schotter, bei Nässe ist der Weg nicht empfehlenswert. Das erste Stück ist noch Teerstraße, bis es steil nach oben zur Schwandalpe geht. Ein Stück danach beginnt eine Runde, diese ist rechts herum etwas besser zu gehen. Sie führt kurz vor dem Gipfel über einen kleinen Steig, dann zum Jägerdenkmal und an der Sendestation vorbei, gleich nach dieser links ab auf die steil aufragende Stuhlwand zu und wieder zurück zur Oberen Schwandalpe.
Etwas weiter unterhalb geht der Weg nach rechts über die unbewirtete Alpe Untere Schwande zur Alpe Roßberg und weiter zum Weg zwischen Grüntenhütte und Gipfel. Dieser Weg ist länger als der über die Obere Schwande.

Weg ab Schwandalpe
Der rechte Weg oberhalb der Oberen Schwandalpe (Rückblick). Dahinter liegt das obere Illertal im Wolkenmeer.

Stuhlwand
Der Weg in Richtung Stuhlwand (linker Felsen), rechts das Burgberger Hörnle.

Ein weiterer Weg von Burgberg aus startet an der Alpe Weiherle (940 m) und geht größtenteils durch den Wald zwischen Hörnle und Stuhlwand. Dieser Weg, der über das Grüntenhaus führt, ist relativ einfach, aber dennoch ziemlich felsig und steil. Eine Abzweigung führt über das Burgberger Hörnle (schwieriger), um dieses zu vermeiden, folgt man der Markierung Winterweg. Wie der Name sagt, ist dieser Weg im Winter begehbar und vermeidet lawinengefährdete Stellen.

Winterweg
Der Winterweg.

Grünten mit Beschriftung
Grünten Nordseite vom Rottachberg.

Über die Nordseite: Die Wege dort gehen von Kranzegg aus. Liegt kein Schnee, kann man bis etwas unterhalb der auf fast 1200 Meter gelegenen, bewirteten Alpe Kammeregg mit dem Auto fahren. Oder man wandert von Rettenberg über einen steilen, gestuften Weg über gut 300 Höhenmeter durch den Wald südlich des Steinbruchs zur Alpe Kammeregg. Von dort aus führt ein knapp einstündiger geteerter Weg zur ebenfalls bewirteten Grüntenhütte. Dort geht es steil über Fels und Schotter weiter. Noch eine knappe Stunde nimmt der Weg von der Grüntenhütte bis zum Gipfel mit dem Jägerdenkmal in Anspruch. Das letzte Stück ist ein wenig ausgesetzt und mit Ketten und einer Treppe gesichert, hier ist Trittsicherheit von Nöten.

Zwischen Rettenberg und Kammeregg
Weg Zwischen Rettenberg und Kammeregg.

Grünten von der Grüntenhütte
Grüntengipfel von der Grüntenhütte aus.

Gipfelanstieg
Anstieg zum Gipfel.

Grünten Weg
Das letzte, schwierigste Stück Weg östlich des Gipfels, rechts ist das Geländer der Treppe.

Alternativ, wenn man die Straße meiden möchte, kann man direkt bei der Alpe Kammeregg rechts über die Wiese gehen und kommt dann oberhalb der Grüntenhütte beim Gipfelanstieg raus. Ein weiterer Weg geht von unterhalb der Alpe Kammeregg über die Alpe Kalkhöf. Diese Variante ist etwas länger, schattiger und führt hinter der Kalkhöf eine steile Weide hinauf. Der Weg ist etwas versteckt und bei Nässe sehr matschig.

Weg auf den Grünten
Anstieg über die Wiese von der Alpe Kammeregg aus.

Weg hinter Kalkhöf
Der Weg hinter der Alpe Kalkhöf.

Eine Überschreitung des Grünten von Kranzegg nach Burgberg oder andersrum ist gut möglich, der Rückweg um den Grünten herum ist aber weit.

Grüntenhütte
Grüntenhütte und Weg zum Gipfel, im Hintergrund der Rottachspeicher.

Grüntengipfel
Gipfel mit Funkturm und Denkmal, der Felszacken links ist die Stuhlwand.

Grüntendenkmal
Das Jägerdenkmal.

Grünten Sendeanlage
Sendeanlage des Bayerischen Rundfunks, gesehen vom Jägerdenkmal.

Grünten Ostseite
Die Ostseite des Grünten vom Wertacher Hörnle.

Grünten und Rottachberg
Panorama vom Mariaberg aus: Grünten und Rottachberg in ihrer vollen Ausdehnung.

Im Grünten wurde bis Anfang des 20. Jahrhunderts Eisenerz abgebaut. Die damaligen Erzgruben an der Südseite des Berges kann man zum Teil heute wieder besichtigen und dies mit einer schönen Wanderung verbinden, die erheblich leichter ist als eine zum Gipfel. Dazu startet man in dem kleinen Weiler Winkel hinter Burgberg. Auf dem Rückweg von den Gruben kann man dann noch durch die Starzlachklamm hindurch.

Grüntengipfel
Grüntengipfel um 1900. Links auf der Hochwarte, wo heute die Sendeanlage ist, steht eine kleine Schutzhütte. Rechts auf dem Übelhorn, am heutigen Jägerdenkmal, ist ein seltsames, pyramidenförmiges Gebilde. Foto von einer alten Postkarte vom Verlag Rauch & Co.

Viehmarkt Sonthofen vor 1907
Der Viehmarkt in Sonthofen vor dem Grünten um 1900. Foto von Heimhuber aus "Die Allgäuer Alpen" von Max Förderreuther, Jos. Kösel'sche Buchhandlung, 1907, Seite 494. Mit freundlicher Genehmigung von Fotohaus Heimhuber.


Burgberger Hörnle     Karte →


Gebiet: Östliche Allgäuer Voralpen
Dauer gesamt: 3 - 4 h
Höhenmeter: 600
Schwierigkeit: schwer
Karte Burgberger Hörnle

Burgberger Hörnle
Burgberger Hörnle und Burgberg.

Burgberger Hörnle Gipfel
Gipfel des Burgberger Hörnles vom Grüntenhaus.

Das 1497 Meter hohe Burgberger Hörnle ist der südwestliche Gipfel des Grünten, welcher in einem markanten Seitenarm von diesem abzweigt. Er ist um einiges anspruchsvoller als der Hauptgipfel, um ihn zu besteigen sollte man trittsicher, schwindelfrei und bergerfahren sein, der Boden sollte trocken und möglichst schneefrei sein.

Burgberger Hörnle Weg
Kraxelei am Hochweg.

Von der Alpe Weiherle oberhalb Burgbergs ist das Hörnle in eineinhalb bis zwei Stunden zu besteigen. Der Weg von der Alpe zum Grünten zweigt bald nach links zum Burgberger Hörnle ab und wird schnell steiler. Mehrmals muss man die Hände zu Hilfe nehmen, um über Fels und Wurzeln auf ziemlich geradem Weg zum Gipfel zu kraxeln. Nässe und Schnee können hier tückisch werden. Nach oben ist dieser Weg relativ einfach, wenngleich anstrengend, auf dem Runterweg ist man aber mit größeren technischen Problemen konfrontiert. Von daher empfiehlt sich eine Überschreitung in Richtung Grüntenhaus. Zunächst hat man aber auf dem Gipfel einen grandiosen Blick über Sonthofen in die Hindelanger und Oberstdorfer Berge und auf den nahen Grüntengipfel.

Panorama Burgberger Hörnle
360°-Panorama vom Gipfel des Hörnles.

Bei einer Überschreitung geht man weiter in Richtung Nordost. Gleich nach dem Gipfel muss ein kurzer (ca. 30 Meter langer) Klettersteig überwunden werden. Dieser ist zwar technisch einfach, führt aber über einen scharfen Grat am Abgrund entlang. Nicht ganz sicheren Wanderern sei dafür ein Klettersteigset empfohlen.

Burgberger HörnleKlettersteig
Der Klettersteig von dessen Ende aus.     Karte →

Nach diesem problematischsten Stück geht der Weg nochmal kurz etwas steil bergab und dann wieder sanft bergan, bis man etwas unterhalb des Grüntenhauses auf den Weg zu diesem stößt. Vom Gipfel des Burgberger Hörnles zum Grüntenhaus braucht man um die 30 Minuten, vom Grüntenhaus zurück zur Alpe Weiherle eine gute Stunde auf einfachen Wegen.

Klettersteig Burgberger Hörnle vor 1900
Der Klettersteig am Burgberger Hörnle vor 1900. Foto von Bezirkstierarzt Brutscher aus "Die Allgäuer Alpen" von Max Förderreuther, Jos. Kösel'sche Buchhandlung, 1907, Seite 63.

Stand 2012-2016


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